Bunkermuseum Hanstholm, Militärgeschichtsmuseum in Hanstholm, Dänemark.
Bunkermuseum Hanstholm ist ein Militärmuseum in einer der größten Befestigungen aus dem Zweiten Weltkrieg in Nordeuropa und zeigt restaurierte Soldatenzimmer, Lagerräume und Wehranlagen aus dieser Zeit. Das Gelände umfasst viele unterirdische Gänge und Räume, die Besucher durchlaufen können, um zu sehen, wie Soldaten hier lebten und arbeiteten.
Die Festung Hanstholm wurde von den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs erbaut, um die Schiffe in der Nordsee zu kontrollieren und zu überprüfen. Nach dem Krieg wurde die Anlage aufgegeben, bis sie 2002 in ein Museum umgewandelt wurde, um diese militärische Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Ausstellung "Feind und Nachbar" zeigt, wie die Bewohner von Hanstholm während der deutschen Besatzung im Alltag lebten und wie die Festung ihr Leben veränderte. Besucher können sich anhand von Fotos und Objekten ein Bild machen von dieser Zeit, die das ganze Dorf betraf.
Der Rundgang führt durch enge unterirdische Gänge und Kammern, daher sollten Besucher stabiles Schuhwerk und eine Jacke mitbringen, da es im Untergrund kühl ist. Die Wege sind mit Handläufen versehen, aber nicht für Menschen mit schweren Mobilitätsproblemen geeignet.
Ein funktionsfähiger Munitionszug bringt Besucher während der Sommermonate durch die unterirdischen Bunker, was den Weg durch die Anlagen erleichtert und gleichzeitig zeigt, wie Nachschub transportiert wurde. Diese kleine Bahn ist eines der wenigen noch betriebsfähigen Systeme, die man für solche Zwecke noch sehen kann.
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