Nyhavn 17, Historisches Gebäude in Nyhavn, Dänemark
Nyhavn 17 ist ein Backsteingebäude am berühmten Kanal Nyhavn in Kopenhagen mit sechs Fensterachsen zur Wasserseite und roten Dachziegeln sowie Dachfenstern. Die Struktur zeigt die typische Architektur der Gegend mit ihrer charakteristischen Fassadengestaltung.
Das Gebäude erhielt zwischen 1752 und 1768 seine heutige Form, als ein zusätzliches Geschoss hinzugefügt und beide Fassaden mit Backstein rekonstruiert wurden. Diese Umbauten prägten sein heutiges Aussehen und machten es zu einem repräsentativen Beispiel der barocken Anpassungen in der Gegend.
Das Gebäude ist eng mit der künstlerischen Szene Kopenhagens verbunden und diente als Drehort für den Film "Nyhavn 17" von 1933. Diese Verbindung zur Filmgeschichte hat der Adresse eine besondere Rolle in der lokalen Erinnerungskultur gegeben.
Das Gebäude liegt direkt am Wasser des Kanals und ist von der Straße leicht zu erreichen. Besucher können es am besten von der Uferseite oder von der benachbarten Lille Strandstræde aus betrachten.
Der Dichter Tom Kristensen verewgte diese Adresse in seinem Gedicht von 1922 und verband sie damit in der literarischen Erinnerung mit der belebten Kneipenszene der Zeit. Das Gedicht erwähnt nahegelegene Lokale, die längst verschwunden sind, aber das Haus selbst bewahrt diese literarische Assoziation.
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