Montseny Natural Park, Naturpark in der Provinz Barcelona, Spanien
Der Montseny Natural Park ist ein Schutzgebiet in der Provinz Barcelona, das sich über mehrere Landkreise erstreckt und waldbedeckte Gipfel sowie tiefe Täler mit Flüssen und Bächen umfasst. Die Vegetation reicht von Steineichen und Korkeichen im unteren Bereich bis zu Buchen und Tannen in den höheren Lagen.
Die Region war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt und durchlief im Mittelalter eine Phase intensiver landwirtschaftlicher Nutzung durch Klöster und Adelsfamilien. Im zwanzigsten Jahrhundert führte die Abwanderung vieler Bewohner zur Aufgabe zahlreicher Höfe und zur späteren Unterschutzstellung der Landschaft.
Der Name Montseny leitet sich vom katalanischen Berg ab und bezeichnet eine Landschaft, in der kleine Weiler und Steinhäuser zwischen Wäldern und Wiesen verstreut liegen. Wanderer begegnen gelegentlich Hirten, die mit ihren Tieren die höheren Lagen durchqueren.
Mehrere Wanderwege führen durch das Gebiet und verbinden die Dörfer an den Rändern mit den Gipfeln und Berghütten im Inneren. Im Sommer ist das Klima meist trocken und warm, während im Winter Schnee auf den höchsten Stellen liegen kann.
Das Gebiet dient als Biosphärenreservat und beherbergt seltene Arten wie den Feuersalamander, der in feuchten Bächen und unter Steinen lebt. Einige der alten Bäume tragen Flechten und Moose, die nur in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen.
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