Castell de Boixadors, Mittelalterliche Festung in Salavinera, Spanien.
Die Burg Boixadors ist eine Befestigung auf einem Hügel in einer Höhe von etwa 847 Metern, die den Zugang zu den Calaf-Ebenen und die östlichen Grenzen des Bages-Gebietes kontrolliert. Die Anlage besteht aus dem Burgturm und der angrenzenden St.-Peter-Kirche, die zusammen das Kern-Verteidigungssystem bilden.
Die Burg wurde um das Jahr 1100 erbaut und blieb unter der Kontrolle der Familie Boixadors bis 1425, als Ramon Berenguer ohne direkte Erben starb. Der Besitzwechsel zur Familie Foixa markierte einen Wendepunkt in der Verwaltungsgeschichte dieser Grenzfestung.
Die Burg zeigt romanische und gotische Baumerkmale mit einem markanten Turm, der sich neben der Kirche St. Peter zu einem mittelalterlichen Komplex vereint. Besucher können die architektonischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauepochen an den Steinmetzarbeiten und den Fensteröffnungen erkennen.
Die Burg ist über einen Wanderweg von etwa 6,6 Kilometern Länge erreichbar, der in der Nähe von Masia del Seguers beginnt und mit einem sanften Anstieg von etwa 215 Metern verbunden ist. Der Pfad führt durch die Landschaft hinauf zum Gipfel, wo die Ruinen der Anlage und der umliegende Ausblick auf sich warten.
Die Burg erhebt sich an einem Ort, wo die Grenzen von Bages, Solsones und Segarra zusammentreffen, wodurch sie einen strategischen Aussichtspunkt über mehrere Territorien bietet. Diese Lage an einem Dreibildpunkt machte sie zu einem wertvollen Beobachtungsposten in der mittelalterlichen Grenzverteidigung der Region.
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