Seminario Conciliar de la Inmaculada y San Dámaso, Gebäude in Madrid in Spanien
Das Seminario Conciliar de la Inmaculada y San Dámaso ist ein großes Gebäude aus rotem Backstein mit weißen Kalksteindetails an einer ruhigen Straße in Madrid. Der Komplex hat eine rechteckige Form mit Türmen an den Ecken und einer Eingangstürm an der Ostfassade, während das Innere eine lateinisch-kreuzförmige Kirche mit neomudéjar- und gotischen Stilmerkmalen beherbergt.
Das Seminario wurde gegründet, nachdem Madrid 1885 seine eigene Diözese erhielt, zuvor war es Teil des Erzbistums Toledo. Der Bau an den Vistillas wurde von den Architekten Miguel de Olabarría und Ricardo García Guereta entworfen und 1906 eingeweiht, später 1977 zum Kulturdenkmal erklärt.
Das Seminario trägt den Namen San Dámaso, ein heiliger Papst mit großer Bedeutung für die lokale Kirche, und spiegelt seine Rolle als Zentrum der geistlichen Ausbildung. Der Bau zeigt die Wertschätzung der Kirche für einen stabilen, würdevollen Ort der Vorbereitung für das Priestertum in der Stadt.
Das Gebäude liegt in der Vistillas-Gegend, einem historischen Viertel mit Parks und anderen alten Bauten in der Nähe, das es leicht macht, die Umgebung zu erkunden. Besucher können das Äußere und die Gärten sehen, obwohl der Zugang zum Inneren möglicherweise eingeschränkt ist, da es sich um ein aktives Priesterseminar handelt.
Im Garten des Seminarios steht eine Skulptur zu Ehren von Enrique Osso, einem angesehenen Katecheten, den Papst Johannes Paul II zum Patron der Katecheten ernannte. Diese unerwartete Ehrenerweisung zeigt, wie das Seminario über die Priestererausbildung hinaus wichtige Persönlichkeiten der religiösen Bildung würdigt.
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