Castell de Bestracà, Burg in Spanien
Castell de Bestracà ist eine kleine Festung aus dem Mittelalter, die auf einem felsigen Berg über dem Tal von Beget thront. Die Ruinen bestehen aus verwitterten Kalksteinmauern, wobei einige Abschnitte noch aufrecht stehen und zeigen, wo früher verschiedene Bereiche der Burg lagen.
Die Burg entstand zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert als Wachtposten im Verteidigungssystem der Region. Im Jahr 1462 wurde sie von aufständischen Bauern, den Remences, angegriffen und geplündert, was schließlich zum Niedergang der Burg und ihrer Aufgabe führte.
Der Burgname Bestracà stammt von der gleichnamigen Familie aus dem Mittelalter und bezieht sich sowohl auf den Berg als auch auf die Festung oben drauf. Neben den Ruinen steht die kleine Kapelle Sant Julià, wo Besucher noch heute einen Eindruck von Gemeinschaft und religiösem Leben in früheren Zeiten bekommen.
Der Besuch des Ortes erfordert gutes Schuhwerk und etwa eine Stunde Wanderung durch unebenes, felsiges Gelände von den nächsten Dörfern. Am besten besucht man die Ruinen bei Tageslicht und gutem Wetter, mit ausreichend Wasser und passender Kleidung für die Berge.
Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass an diesem Ort ein hölzerner Wachtturm existierte, bevor die Steinburg errichtet wurde. Ein kreisförmiges Loch im Felsen deutet immer noch auf den Standort dieses ältesten Verteidigungsbauwerks hin.
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