Trent Park, Grade II geschützter Park in Nord-London, England
Trent Park ist ein denkmalgeschützter Park im Norden Londons, der über 167 Hektar Wald, Seen und Wiesen umfasst. Zwischen den Bäumen liegen angelegte Gärten, Teiche mit Wasservögeln und unbefestigte Wege, die durch offenes Gelände führen.
Das Land gehörte seit dem 14. Jahrhundert zu einem königlichen Jagdgebiet, bis Georg III. es 1777 an seinen Leibarzt gab. Ein Jahrhundert später baute ein Bankier das Herrenhaus, das während des Zweiten Weltkriegs zum Abhörzentrum der britischen Geheimdienste wurde.
Der Name stammt aus dem 18. Jahrhundert, als Sir Richard Jebb das Anwesen kaufte und es nach dem italienischen Fluss Trient benannte. Besucher finden heute ausgedehnte Wälder und weite Felder, die seit Jahrhunderten von Londoner Familien für Spaziergänge und Erholung genutzt werden.
Die Anlage öffnet täglich ab 8 Uhr morgens von Montag bis Samstag und ab halb neun am Sonntag, und ist zu Fuß von den Stationen Oakwood oder Cockfosters erreichbar. Die unbefestigten Hauptwege sind breit genug für Kinderwagen und Rollstühle, bei nassem Wetter wird das Gelände jedoch matschig.
Nahe dem Eingang an der Hadley Road liegt ein von einem Wassergraben umgebenes mittelalterliches Gelände aus dem 14. Jahrhundert, das noch heute als geschützte Ruine zu sehen ist. Archäologen haben dort Keramik und andere Hinweise auf frühere Siedlungen gefunden.
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