Inch Abbey, Mittelalterliche Klosterruine bei Downpatrick, Nordirland
Inch Abbey ist eine mittelalterliche Klosterruine am Nordufer des Quoile River in County Down, Nordirland. Erhalten geblieben sind Steinmauern, Bogenfenster und weitere Gebäudeteile, die den Grundriss der einstigen Zisterziensergemeinschaft noch gut erkennen lassen.
Das Kloster wurde 1180 von John de Courcy gegründet, als Wiedergutmachung für die Zerstörung eines anderen Klosters wenige Jahre zuvor. Zisterziensermönche aus einer englischen Abtei gründeten die Gemeinschaft und errichteten die Gebäude, deren Überreste heute noch zu sehen sind.
Der Name leitet sich vom irischen Wort 'inis' ab, was Insel bedeutet und auf die Zeit hinweist, als der Fluss das Gelände auf mehreren Seiten umgab. Beim Spaziergang durch das Gelände ist noch gut zu erkennen, warum dieser wasserumgebene Ort einst als abgeschiedener Platz galt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über frei zugänglich, und markierte Wege führen vom Parkplatz zu den Hauptruinen. Das weitgehend flache Terrain erleichtert das Erkunden der erhaltenen Gebäudeteile.
Das Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zu Downpatrick, das durch eine Schmalspurbahn mit dem benachbarten Bahnmuseum verbunden ist, wo ein historischer Dampfzug verkehrt. Wer beides an einem Tag besucht, erlebt sowohl mittelalterliche Ruinen als auch fahrende Eisenbahngeschichte.
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