Hailes Abbey, Zisterzienser Klosterruinen in Winchcombe, Vereinigtes Königreich.
Hailes Abbey ist ein Zisterzienserkloster aus dem Mittelalter in Winchcombe, dessen Stein- und Grundmauern über ein Grasfeld verteilt sind und die Struktur des ehemaligen religiösen Komplexes erkennen lassen. Die Anlage umfasst mehrere Bereiche, in denen Gebetshäuser, Wohnräume und Wirtschaftsgebäude einst nebeneinander standen.
Das Kloster wurde 1246 von Richard von Cornwall gegründet, der damit seine Rettung aus einem Schiffbruch dankbar ausdrücken wollte und zwanzig Zisterziensermonche von Beaulieu Abbey herbrachte. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Anlage durch Schenkungen und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum der Region.
Die Museumsausstellung zeigt mittelalterliche Gegenstände aus dem Klosterleben, darunter eine seltene Brille aus dem 14. Jahrhundert und Werkzeuge, die Mönche täglich verwendeten. Diese Objekte ermöglichen einen Blick auf die praktischen Aspekte des Mönchslebens in dieser Gemeinschaft.
Der Ort ist ganzjährig zugänglich, liegt aber in einem offenen Feld und bietet wenig Schutz vor Wetter, daher ist wetterfeste Kleidung empfohlen. Ein Museumsgebäude vor Ort zeigt Funde und bietet Schutz, besonders an regnerischen Tagen.
Das Kloster war bekannt für eine angebliche Reliquie des Heiligen Blutes, die Pilger aus weiter Ferne anzog. Später stellte sich heraus, dass die Mönche regelmäßig Entenblut erneuerten, um die Illusion aufrechtzuerhalten und Spenden zu sichern.
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