Okehampton Castle, Mittelalterliche Burgruine in Okehampton, England.
Okehampton Castle sind die Überreste einer mittelalterlichen Befestigung, die auf einem Hügel nördlich des West Okement River steht und noch Teile des Burgwalles, der Vorburg und der Wehrmauern zeigt. Die Steinstrukturen vermischen normannische Bauweise mit der Topografie der Umgebung und bilden ein zusammenhängendes Ruinenensemble.
Die Burg wurde zwischen 1068 und 1086 als Motte-and-Bailey-Anlage von Baldwin FitzGilbert errichtet, um die normannische Herrschaft nach lokalen Aufständen in Devon zu festigen. Der Bau markierte die normannische Kontrolle über das südwestliche England in dieser Zeit.
Die Ruinen zogen im 19. Jahrhundert Künstler an, die sie in ihren Werken verewigten und damit den Ort als Motiv für Landschaftsmaler bekannt machten.
Der Zugang zu den Ruinen ist relativ einfach, da English Heritage das Gelände instand hält und mit Informationstafeln ausstattet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und nach Regen rutschig werden kann.
Ein besonderes Merkmal war das Lehenssystem, bei dem Landbesitzer Grundstücke erhielten, um im Gegenzug militärische Dienste für die Verteidigung der Festung zu leisten. Dieses Arrangement zeigt, wie normannische Herrscher ihre Macht durch gegenseitige Verpflichtungen mit lokalen Eliten aufrechterhielten.
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