Kathedrale von Oxford, Anglikanische Kathedrale in Oxford, England
Christ Church Cathedral ist eine anglikanische Kathedrale in Oxford, England, die normannische Säulen, gotische Gewölbe und ein großes Rosenfenster vereint. Das Gebäude zeigt mehrere Bauphasen, wobei das Kirchenschiff mit schweren Steinpfeilern und die Seitenschiffe mit spitzen Bögen die Abfolge der architektonischen Stile verdeutlichen.
Die Anlage entstand zunächst als Frauenkloster im 8. Jahrhundert und wandelte sich 1122 zu einem Augustinerpriorat, bevor sie 1546 unter Heinrich VIII. zur Kathedrale erhoben wurde. Diese Umwandlung verband das religiöse Zentrum mit dem neu gegründeten College und schuf so eine Doppelrolle, die bis heute fortbesteht.
Der Name verweist auf Christus und die Kirche, während das Gebäude sowohl religiöse als auch akademische Aufgaben erfüllt und täglich von Studenten und Gemeindemitgliedern besucht wird. Die vier Chöre treten regelmäßig auf, sodass man oft Chorproben hören kann, wenn man durch die Gänge wandert oder sich in den Seitenschiffen aufhält.
Der Zugang erfolgt über Tom Gate mit einem Gemeindeausweis, während College und Speisesaal eine separate Eintrittskarte erfordern. Das Gebäude ist während der Gottesdienste geschlossen, daher ist es ratsam, vorher die Öffnungszeiten zu prüfen und früh am Tag zu kommen, um Besucherströme zu vermeiden.
Die Kathedrale dient zugleich als Kapelle von Christ Church College und als Mutterkirche der Diözese Oxford, was sie zum einzigen Gebäude in England mit dieser Doppelrolle macht. Diese besondere Stellung zeigt sich darin, dass Studenten und Geistliche die gleichen Räume für sehr unterschiedliche Zwecke nutzen.
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