Mold Cape, Bronzezeitlicher Goldumhang im British Museum, Vereinigtes Königreich
Der Umhang aus der Bronzezeit ist ein feines Goldstück, das mit konzentrischen Ringen, Rippen und erhabenen Kreismustern verziert ist. Das Objekt wird im British Museum in Raum 51 zusammen mit anderen Funden aus dem prähistorischen Europa aufbewahrt.
Arbeiter entdeckten diesen zeremonienellen Umhang 1833 bei Abbauarbeiten in einem Hugel bei Mold in Flintshire, Wales. Das Goldstueck stammte aus einer Grabstaette der Bronzezeit und gelangte spater in die Sammlung des British Museum.
Die Umhang wurde wahrscheinlich von einer hochgestellten Person getragen, deren geringe Körpergröße oder junges Alter aus den Maßen des Stücks erkennbar ist. Der aufwändige Schmuck deutet darauf hin, dass dieser Mensch in seiner Gemeinschaft großes Ansehen genoss.
Das Stück ist in Raum 51 des British Museum zu sehen und kann von hier aus zusammen mit anderen Objekten aus der Vorgeschichte Europas betrachtet werden. Besucher sollten beachten, dass die Details des Goldstuecks aus der Ferne am besten sichtbar sind und eine ruhige Betrachtung ermöglichen.
Das bemerkenswerte an diesem Schmuckstück ist, dass es aus einem einzigen Goldbarren von etwa der Größe eines Tischtennisballs gehämmert wurde. Handwerker brauchten außergewöhnliche Geschicklichkeit, um das schwere Metall so dünn auszuarbeiten, dass es wearbar blieb.
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