St. Hugh’s Charterhouse, Neugotisches Kloster in Cowfold, England.
St. Hugh's Charterhouse in Cowfold ist ein Kloster im neugotischen Stil, das aus einzelnen Mönchszellen besteht, die durch einen über einen Kilometer langen Kreuzgang miteinander verbunden sind. Die Anlage umfasst neben diesen Hermitagen auch Kirche und Gemeinschaftsgebäude, die das komplette monastische Ensemble bilden.
Die Kartäuser kehrten 1873 nach England zurück und gründeten dieses Kloster, nachdem Heinrich VIII. während der Reformation alle Klöster zerstört hatte. Diese Wiederherstellung bedeutete die Rückkehr einer monastischen Gemeinschaft nach England, die dort jahrhundertelang abwesend gewesen war.
Die Mönche hier leben nach Regeln, die Stille und Gebet in den Mittelpunkt stellen und ihre Tagesabläufe prägen. Besucher können sehen, wie einzelne Zellen und gemeinsame Räume zusammen ein Leben im Einklang mit diesem Orden ermöglichen.
Die Anlage liegt im Südosten von England und ist vom Land aus gut sichtbar, da ein hoher Kirchturm die Stätte markiert. Besucher sollten beachten, dass die Gemeinschaft dort lebt und arbeitet, daher sind Besuche begrenzt und ruhiges Verhalten ist erforderlich.
Die Gemeinschaft bringt Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen, die ihre religiösen Gottesdienste in zwei Sprachen abhalten. Diese Mischung aus internationalen Mönchen und dem Gebrauch von Latein und Englisch in Gebeten schafft eine seltene kulturelle Verbindung an diesem Ort.
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