Clevedon Pier, Viktorianischer Pier in Clevedon, England
Das 312 Meter lange Eisenpier erstreckt sich in den Bristol Channel und wird durch acht Spannweiten gestützt, die von Eisensäulen getragen werden und Holzbeläge auf Stahlschienen aufweisen. Die Struktur vereint traditionelle viktorianische Ingenieurskunst mit praktischem Aufbau, der den Tidegezeiten der britischen Küste standhält.
Das Pier wurde 1869 erbaut und diente als Ausgangspunkt für Ausflüge mit Raddampfern zwischen Bristol und Südwales. Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm die Bedeutung für den Passagierverkehr ab, doch die Struktur blieb erhalten und wurde als Kulturdenkmal geschützt.
Der Pier dient der Gemeinde als Treffpunkt, wo über das ganze Jahr verteilt lokale Veranstaltungen, Kunstausstellungen und soziale Aktivitäten stattfinden.
Der Zugang zum Pier ist leicht zu finden, da er direkt vom Strand in Clevedon aus erreichbar ist und für Fußgänger offensteht. Die Begehung ist bei allen Wetterbedingungen möglich, wobei bei Regen oder stürmischem Wetter besondere Vorsicht geboten ist.
Die Struktur erforderte etwa 370 Tonnen Schmiedeeisen und wurde mit einer Bodenfreiheit von rund 4 Meter bei Hochwasser konstruiert. Diese technische Leistung zeigt das Geschick der viktorianischen Ingenieure, die Bauwerke schufen, die Meeresgezeiten und Salzwasserbedingungen trotzen.
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