Ashburnham Place, Herrenhaus in Ashburnham, England.
Ashburnham Place ist ein englisches Landhaus, von dem heute nur die südliche Fassade erhalten ist und das inmitten von Gärten steht, die der Landschaftsgestalter Lancelot Brown anlegte. Das Anwesen umfasst drei Seen und weitläufiges Parkgelände, das den Wohnbereich umgibt.
Die Ursprüngliche Residenz entstand 1665 unter John Ashburnham, wurde aber zwischen 1757 und 1761 nach Entwürfen des Architekten Stephen Wright völlig umgestaltet. Der stilistische Übergang vom ursprünglichen Stil zur neopalladianischen Architektur prägte das Erscheinungsbild für mehr als zwei Jahrhunderte.
Die Sammlung von kunstvollen Handschriften, die einst hier aufbewahrt wurden, gehörte zu den bedeutendsten privaten Sammlungen Englands. Diese seltenen Bücher zogen Gelehrte und Sammler an und machten den Ort zu einem Zentrum für Kunstliebhaber.
Das Gelände wird heute von der Ashburnham Christian Trust verwaltet, die es als Rückzugsort mit Unterkunft und Konferenzeinrichtungen nutzt. Besucher sollten beachten, dass der Zugang begrenzt sein kann und eine Voranmeldung erforderlich sein kann.
Ein Teil des ursprünglichen Speisezimmers wurde bewahrt und ist heute im Victoria and Albert Museum in London ausgestellt. Dies macht das Museum zu einem Ort, wo man Fragmente dieses verlorenen Hauses sehen kann.
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