Blewburton Hill, Eisenzeitliche Festung in Oxfordshire, England
Blewburton Hill ist ein eisenzeitliches Befestigungswerk auf einem Hügel in Oxfordshire mit einer einzelnen Schutzwall und einer etwa 11 Meter breiten Öffnung auf der Westseite. Die Anlage zeigt deutlich die charakteristischen Merkmale eines frühen Hillfort mit erkennbaren Befestigungsresten.
Die Anlage entstand um 550 v. Chr. und durchlief mehrere Bauphasen bis etwa 50 v. Chr., als ein gewaltsamer Konflikt das Ende der Eisenzeitsiedlung markierte. Die archäologischen Funde dokumentieren eine lange Geschichte intensiver Nutzung über etwa 500 Jahre.
Der Hügel war zunächst ein eisenzeitlicher Wohnplatz und wurde später als angelsächsischer Friedhof genutzt. Besucher können heute noch die Spuren dieser Nutzungsschichten erkennen, die zeigen, wie sich der Ort über Jahrhunderte veränderte.
Der westliche Bereich des Hügels ist für Besucher zugänglich und ermöglicht es, die alten Befestigungen aus nächster Nähe zu betrachten. Gutes Schuhwerk ist empfohlen, da die Hügel-topografie anspruchsvoll sein kann.
Die Ausgrabungen am Eingang enthüllten Pferdebestattungen, was ungewöhnlich für Befestigungsanlagen ist. Diese Funde werfen Fragen über mögliche Rituale auf, die mit Pferden in der Eisenzeit verbunden waren.
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