Chesters, Grade II* eingestuftes Herrenhaus in Humshaugh, England.
Chesters ist ein Herrenhaus mit drei Geschossen, das vier Buchten aufweist und sich durch fünf zweigeschossige Flügel auszeichnet, von denen drei diagonal vom Hauptgebäude abgehen. Die Struktur schafft eine komplexe Form, die sich über das Grundstück erstreckt und verschiedene Blickwinkel auf das Gebäude bietet.
Der Architekt John Carr erbaute das Herrenhaus 1771 für John Errington als stattliches Wohnhaus. Der berühmte Architekt Norman Shaw führte 1891 umfangreiche Umbauten und Erweiterungen durch, die dem Gebäude seine heutige charakteristische Form gaben.
Das Herrenhaus enthält eine bedeutende Sammlung römischer Artefakte, die bei Ausgrabungen am benachbarten Chesters Roman Fort gefunden wurden. Diese Objekte erzählen Geschichten aus der Zeit der römischen Besetzung und verbinden das Anwesen mit der längst vergangenen Geschichte der Region.
Das Herrenhaus ist heute in privatem Besitz und kann von außen besichtigt werden, während die römische Artefaktsammlung im separaten Chesters Museum auf dem Grundstück ausgestellt ist. Das Museum bietet einen nahegelegenen Besuchszugang zu den archäologischen Funden der Gegend.
Norman Shaws Entwurf der diagonalen Flügel schuf sonnige Räume an den südlichen und westlichen Fassaden und führte ein architektonisches Konzept ein, das als Schmetterlingsplan bekannt ist. Dieses ungewöhnliche Design ermöglichte es dem Haus, sich der Sonne optimal zu öffnen und gleichzeitig mehrere separate Bereiche zu schaffen.
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