Digswell Viaduct, Eisenbahnviadukt in Welwyn, England
Der Digswell Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt in Welwyn mit einer charakteristischen roten Backsteinkonstruktion, die sich über eine Länge von 475 Metern über das Mimram-Tal erstreckt und auf 40 Bögen 30 Meter über dem Grund aufsteigt. Das Bauwerk reduziert seine Spurweite von vier auf zwei Gleise und verbindet die Bahnhöfe Welwyn Garden City und Welwyn North.
Der Viadukt wurde 1848 von Ingenieur Lewis Cubitt geplant und erhielt zwischen 1848 und 1850 seine charakteristische Form durch großangelegte Erdarbeiten mit etwa einer Million Tonnen Material. Diese Konstruktion war ein wesentlicher Teil der Entwicklung der East Coast Main Line und verband die wachsende Region Welwyn mit dem Eisenbahnnetz.
Die Konstruktion zeigt typische viktorianische Handwerkskunst mit ihrem charakteristischen roten Backstein und den Bögen, die Reisende sofort erkennen, wenn sie durch das Mimram-Tal fahren. Vor Ort können Besucher die Ingenieursleistung in den Details der Steinarbeit und der gewölbten Struktur bewundern.
Das Bauwerk ist am besten aus der Ferne von unten oder von nahen Wegen in der Umgebung zu sehen, die entlang des Mimram-Tals führen. Besucher sollten beachten, dass der Viadukt eine aktive Eisenbahnstrecke ist, daher sollte man sich vom Gleis fernhalten und die Struktur von außerhalb des Sicherheitsbereichs betrachten.
Königin Victoria weigerte sich 1850 bei der Eröffnung, über den Viadukt zu fahren, und reiste stattdessen mit einer Pferdekutsche durch das Tal. Diese Ablehnung durch die Monarchin war überraschend für ein Bauwerk, das als Symbol des technologischen Fortschritts gedacht war.
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