Harbottle Castle, Mittelalterliche Burgruine in Harbottle, England.
Harbottle Castle sind die Überreste einer Festung, die auf einem Hügel über dem Fluss Coquet stehen und Fragmente von Mauern zeigen, die ihre ehemalige Verteidigungsposition markieren. Die Anlage bestand aus einem Motte-and-Bailey-System mit Steinkonstruktionen, die verschiedene Phasen des Ausbaus vom 12. Jahrhundert bis zur Frühneuzeit zeigen.
Die Burg wurde 1160 von der Familie Umfraville auf Anordnung von König Heinrich II. errichtet, um die Verteidigungslinie gegen schottische Invasionen über die Grenze zu stärken. Im Laufe der Jahrhunderte war sie ein wichtiger strategischer Punkt im Grenzgebiet zwischen England und Schottland.
Der Ort ist eng mit der Tudor-Familie verbunden, insbesondere durch die Geburt von Margaret Douglas im Jahr 1515, was die Burg mit beiden englischen und schottischen Königshäusern verband. Besucher können heute noch die Verbindung zu dieser königlichen Vergangenheit spüren, wenn sie über die Ruinen wandern.
Der Standort ist über einen Parkplatz am westlichen Ende des Dorfes Harbottle leicht zugänglich, und der Eintritt ist das ganze Jahr über kostenlos. Die Ruinen liegen offen auf einem Hügel, daher sollten Besucher bei feuchtem Wetter mit rutschigen Wegen rechnen.
Von 1436 bis 1603 war die Burg der Sitz des Warden of the Middle March, der dieser strategischen Grenzregion vorstand. Diese lange Amtsperiode zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Verwaltung und Sicherung der englisch-schottischen Grenze über fast zwei Jahrhunderte hinweg war.
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