HMS Ocelot, U-Boot Museum in Chatham, Vereinigtes Königreich.
HMS Ocelot ist ein dieselelektrisches U-Boot der Oberon-Klasse in Chatham, Vereinigtes Königreich, das heute als Museum zugänglich ist. Das Schiff erstreckt sich über 90 Meter und gliedert sich in Bereiche für Steuerung, Torpedos, Maschinen und Unterkunft der Mannschaft.
Die Werft in Chatham stellte das Boot 1962 fertig und schickte es während des Kalten Krieges in die Arktis, den Atlantik, das Mittelmeer und die Ostsee. Das U-Boot führte Überwachungsfahrten durch und diente bis zur Außerdienststellung Anfang der 1990er Jahre.
Das Boot beendet eine jahrhundertelange Tradition des Schiffbaus in Chatham und zeigt die typische Enge, mit der Besatzungen über Wochen unter Wasser lebten. Besucher sehen heute noch die Schlafkojen, Küchen und Waschräume, die den Alltag an Bord greifbar machen.
Führungen durch das Innere müssen im Voraus gebucht werden und bieten Zugang zu Kommandozentrale, Torpedoraum und Schlafkammern. Besucher sollten auf enge Durchgänge und niedrige Decken vorbereitet sein, die den Rundgang körperlich etwas anspruchsvoll machen.
In den ersten drei Dienstjahren legte das Boot mehr als 166.000 Kilometer zurück und testete dabei Mark 24-Torpedos. Ein Teil der Einsätze blieb klassifiziert und bis heute unter Verschluss.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.