Leyton Marshes, Natürliches Feuchtgebiet in Waltham Forest, England
Leyton Marshes sind ein etwa 37 Hektar großes Sumpfgebiet im Nordosten Londons entlang des River Lea, das aus Schilfmooren, Seggenmooren und Weidendickicht besteht. Das Gelände ist Teil des Lee Valley Park-Netzwerks und erstreckt sich von den Walthamstow Marshes im Süden bis zu den Tottenham Marshes im Norden.
Bis zum 19. Jahrhundert war das Gebiet Lammas-Land, auf dem Einwohner nach der jährlichen Heuernte Vieh weiden durften. Diese alte Nutzungsform prägte das Sumpfgebiet über Jahrhunderte, bevor es sich zur geschützten Naturlandschaft entwickelte.
Die Kunstinstallation Split Leaf von Jon Mills zeigt die Zusammenarbeit mit Grundschülern aus der Gegend und steht als Zeichen der Verbindung zwischen Kunst und Gemeinschaft. Sie können die Installation bei einem Spaziergang durch das Sumpfgebiet entdecken und sehen, wie lokale Künstler und Schulen den Ort mitgestalten.
Das Gebiet ist gut über das Lee Valley Park-Netzwerk erreichbar und bietet mehrere Eingänge und Wege durch die verschiedenen Teile des Sumpfgebiets. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und sich Zeit zu nehmen, um die Umgebung in Ruhe zu erkunden und Vögel und Insekten zu beobachten.
Das Gebiet beherbergt den Essex-Schmetterling und den Sumpfwartvogerl, zwei seltene Arten, die man in Londons Grenzen finden kann. Diese Insekten und Vögel sind an die speziellen Bedingungen der Sümpfe angepasst und locken Naturbeobachter aus der ganzen Stadt an.
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