Lillington Gardens, Brutalistischer Wohnkomplex in Pimlico, Westminster, Vereinigtes Königreich.
Lillington Gardens ist ein Wohnkomplex mit 14 Wohnblöcken verschiedener Höhe, die rostrote Backsteinfassaden mit Betonkonstruktionen kombinieren und sich um zentrale Innenhöfe anordnen. Die Bauten schaffen Fußwege und begrünte Dachflächen, die verschiedene Ebenen des Wohnkomplexes miteinander verbinden.
Der Komplex wurde zwischen 1961 und 1971 von den Architekten Roger Westman und John Darbourne erbaut und entstand auf dem Gelände von Straßenzügen, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden waren. Sein Bau markierte einen Wendepunkt im Wohnungsbau und stellte eine Alternative zu Hochhäusern dar.
Der Wohnkomplex zeigt ein gelungenes Beispiel für experimentelle Architektur der 1960er Jahre und wird von Bewohnern und Fachleuten als innovatives Modell für verdichtetes Wohnen geschätzt. Die Gebäude wirken imposant und prägen das Stadtbild von Pimlico bis heute durch ihre charakteristische Optik.
Die einzelnen Häuserblöcke sind von öffentlichen Wegen erreichbar, und die Gegend ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und lokalen Diensten verbunden. Besucher können die Außenbereiche und Fußwege erkunden, um die Struktur und das Zusammenspiel der Blöcke zu verstehen.
Das Projekt erreicht hohe Wohndichte durch mittlere Gebäudehöhen statt Hochhäuser, was es zu einem frühen Versuch macht, verdichtete Siedlungen human zu gestalten. Die begrünten Dachstraßen verbinden die viktorianische Nachbarschaft mit den modernen Strukturen und schaffen dabei überraschend grüne Wohnbereiche.
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