Loch na Keal, Geschützte Meeresbucht auf der Isle of Mull, Schottland
Loch na Keal ist eine lange Meeresbucht an der Westküste der Insel Mull mit steilen Basaltklippen und mehreren Inseln in seinen Gewässern. Der Fjord erstreckt sich tief ins Landesinnere und schafft eine dramatische Landschaft mit Wasserflächen, die sich zwischen hohen Uferkanten schlängeln.
Die Bucht wurde lange Zeit als wichtiger Zugang zu den äußeren Hebriden genutzt, insbesondere für Verbindungen zu den bewohnten Inseln im Wasser. Im 18. Jahrhundert besuchten bekannte Reisende wie Samuel Johnson und James Boswell die Insel Inchkenneth in der Bucht.
Der Name stammt aus dem Schottischen Gälischen und bedeutet 'See der Enge', was die lokale Sprachkultur widerspiegelt. Die Landschaft prägt das Alltag der wenigen Menschen in der Region seit Jahrhunderten.
Das Gebiet ist über eine schmale Landstraße von Salen aus erreichbar, mit mehreren Aussichtspunkten zum Beobachten von Wildtieren. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei ruhigem Wetter, wenn man die Felsen und Inseln deutlich sehen kann und Seeadler und Robben aktiv sind.
Die Bucht ist Teil eines großen Schutzgebiets für Landschaft und Meeresumwelt, das sich über mehrere Inseln und Küstenstrecken erstreckt. Dieses Gebiet wurde ausgewiesen, um die wild lebenden Adler und andere seltene Tiere sowie die Basaltlandschaften zu schützen.
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