No Man’s Land Fort, Seefestung im Solent, England
No Man's Land Fort ist eine kreisrunde Befestigungsanlage im Solent etwa 2,2 Kilometer vor der Küste der Isle of Wight. Die Plattform ruht auf einem Steinfundament und trägt hohe Außenmauern mit Geschützstellungen auf mehreren Ebenen.
Die Arbeiten begannen 1867 als Teil eines Verteidigungssystems gegen französische Kriegsschiffe und dauerten bis 1880. Die Anlage diente im Zweiten Weltkrieg erneut militärischen Zwecken und wurde später für zivile Nutzung umgewandelt.
Die Bezeichnung des Bauwerks bezieht sich auf seine Position zwischen Portsmouth und der Isle of Wight, wo es im offenen Wasser wie ein Grenzposten wirkt. Heute können Besucher die kreisförmige Anordnung der Räume erkunden, die sich um den geschützten Innenhof gruppieren.
Die Festung liegt mitten im Wasser und ist nur per Boot oder Hubschrauber zu erreichen. Wegen der Lage im offenen Meer können Wellengang und Wind die Anreise beeinflussen.
Die schweren Granitsteine für den Bau wurden auf dem Meeresgrund versenkt und anschließend verdichtet, um eine stabile Basis zu schaffen. Diese Methode sicherte die Standfestigkeit der Plattform über mehr als ein Jahrhundert.
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