Ribston Hall, Englisches Herrenhaus in Great Ribston with Walshford, England
Ribston Hall ist ein englisches Landhaus in Great Ribston with Walshford, North Yorkshire, mit einer langen, nach Nordosten ausgerichteten Fassade über zwei Etagen. Zur Anlage gehört eine angebaute Kapelle, die noch originales Mauerwerk aus dem 13. Jahrhundert bewahrt.
Das Anwesen wurde 1217 den Tempelrittern übertragen und gelangte im frühen 14. Jahrhundert an die Johanniter. Sir Henry Goodricke ließ das heutige Haus 1674 errichten, und es blieb seither das Hauptgebäude der Anlage.
Der Name des Ortes stammt von der Familie Goodricke, die das Herrenhaus im 17. Jahrhundert erbaute und es zum Symbol des englischen Landadels machte. Besucher können heute noch die räumliche Anordnung des Hauses und der umgebenden Gärten sehen, die das tägliche Leben der Herrschaften widerspiegelt.
Das Anwesen umfasst einen Küchengarten aus dem 18. Jahrhundert sowie Ziergartenanlagen und Parkflächen, die zu Fuß erkundet werden können. Ein Besuch zu einer ruhigen Jahreszeit ermöglicht es, die verschiedenen Bereiche ohne Eile zu durchwandern.
Die Apfelsorte Ribston Pippin entstand im 18. Jahrhundert aus einem Kern, der aus Frankreich mitgebracht worden sein soll und auf diesem Anwesen keimte. Diese Sorte gilt als einer der Vorfahren des Cox Orange, der weltweit zu einer der bekanntesten Apfelsorten wurde.
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