Richmont Castle, Mittelalterliche Burgruine in East Harptree, England.
Richmont Castle sind Ruinen, die auf einem steilen Ausläufer zwischen zwei Tälern stehen und einen Überblick über das Chew Valley von ihrer strategischen Position aus bieten. Von dem ursprünglichen Bauwerk sind nur noch Fragmente sichtbar, die inmitten dichter Vegetation verborgen sind.
König Stephan eroberte die Burg 1138 während des Bürgerkriegs, der als die Anarchie bekannt ist, nachdem er die nahe gelegene Stadt Bristol nicht sichern konnte. Die Familie Newton baute später Steine aus der Burg zwischen 1509 und 1547 ab, um damit ihr Herrenhaus zu errichten.
Die Burg war das Verwaltungszentrum für eines der vier Bergbaugebiete der Mendips und überwachte den Abbau von Blei und Galmei in der Region. Der Ort spiegelt die wirtschaftliche Bedeutung wider, die der Bergbau für die mittelalterliche Gemeinschaft hatte.
Der Besuch erfordert die Beachtung lokaler Regelungen, da sich das Gelände auf privatem Grund befindet und nur wenige Überreste zugänglich sind. Das Besteigen des Hügels ist anstrengend, und dichtes Bewuchs kann die Sichtbarkeit der Ruinen einschränken.
Die Familie Newton baute zwischen 1509 und 1547 große Mengen Steine aus der Burg ab, um damit ihr eigenes Herrenhaus in der Nähe zu errichten. Dieser massive Abbau führte letztendlich zu dem stark verschlechterten Zustand, in dem wir die Ruinen heute sehen.
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