Ailsa Craig Lighthouse, Geschützter Leuchtturm auf der Insel Ailsa Craig, South Ayrshire, Schottland.
Der Ailsa Craig Leuchtturm ist ein weißer, zylindrischer Turm aus Mauerwerk auf einer abgelegenen Insel in der Nähe der schottischen Küste, mit einer angebauten Wärterhütte. Das Bauwerk besteht aus einem Turmschaft mit Balkon und Laterne, die zusammen etwa 11 Meter in die Höhe ragen.
Der Leuchtturm wurde 1886 von den Ingenieuren Thomas Stevenson und David Alan Stevenson errichtet und nutzte anfangs Öllampen zur Beleuchtung. Die Installation von Ölbrenner-Systemen ermöglichte es, Schiffe über mehrere Jahrzehnte hinweg zu leiten, bis modernere Technologien Einzug hielten.
Der Leuchtturm trägt den Namen des Felsens, auf dem er steht, und war lange Zeit Heimat von Wärtern, die das tägliche Leben auf dieser abgelegenen Insel prägten. Die Gebäude und die Umgebung erzählen von einer Zeit, in der Menschen hier isoliert arbeiteten und lebten.
Der Leuchtturm kann von außen besichtigt werden, wobei die abgelegene Lage auf der Insel bedeutet, dass Besuche mit Boots- oder Schifffahrttouren verbunden sind. Die Navigation zum Standort erfordert Planung wegen der Gezeitenströme und Wetterbedingungen in der Firth of Clyde.
Das System nutzte Feuer als Notfallsignal, wobei ein einzelnes Feuer medizinische Hilfe anzeigte und zwei Feuer Schwierigkeiten bei dem Steinbruch auf der Insel signalisierten. Diese Methode war vor der Zeit der Funk- und Funkgeräte die Hauptkommunikationslinie zwischen der Insel und dem Festland.
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