Downe House, Denkmalgeschütztes Haus der Kategorie II am Richmond Hill, Londoner Stadtbezirk Richmond upon Thames, England
Downe House ist ein unter Denkmalschutz stehendes georgianisches Wohnhaus am Richmond Hill im gleichnamigen Stadtbezirk Londons, errichtet aus braunem Backstein mit gelben Fenstereinfassungen. Das Gebäude erstreckt sich über vier Stockwerke mit einem Kellergeschoss, zeigt seitliche Erker und Balkone auf den oberen Etagen sowie eine Eingangstür mit dorischen Säulen.
Das Haus entstand um 1780 und steht am Beginn des Richmond Park, den König Karl I. im Jahr 1635 als eingezäunten Hirschpark anlegen ließ. Die georgianische Architektur spiegelt den Baustil wider, der in dieser Gegend während der Herrschaft der Hanoveraner vorherrschte.
Der Name Downe House verweist auf ein typisches Stadthaus aus der georgianischen Zeit, das heute als Privatwohnsitz dient und die gehobene Wohnkultur dieses Stadtviertels repräsentiert. Die Lage am höchsten Punkt des Hügels macht es zu einem begehrten Wohnobjekt mit weitem Blick über die umliegende Landschaft.
Das Haus ist eine Privatresidenz und kann nicht besichtigt werden, doch die Fassade lässt sich gut von der Straße aus betrachten. Ein Spaziergang entlang des Richmond Hill bietet Gelegenheit, die Außenarchitektur in ihrer Umgebung wahrzunehmen.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus runden Bogenfenstern über den Erkern und rechteckigen Schiebefenstern an den übrigen Fassadenflächen. Diese Kombination verschiedener Fensterformen zeugt von der handwerklichen Vielfalt georgianischer Baumeister.
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