Hull Castle, Artilleriefestung in Kingston upon Hull, England
Hull Castle war eine Artillerieanlage in Kingston upon Hull mit zwei gekrümmten Bastionen und einem rechteckigen Bergfried in der Mitte. Das Bauwerk wurde mit Steinen aus aufgelösten Klöstern errichtet und lag strategisch am Fluss Hull zur Kontrolle des östlichen Ufers.
Der König ließ die Anlage 1542 als Teil seines Verteidigungsprogramms errichten, um die Küste gegen französische Angriffe zu schützen. Sie behielt ihre militärische Bedeutung etwa 300 Jahre lang, bis sie Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Rolle aufgab.
Die Anlage wurde als Teil von Heinrichs Verteidigungsprogramm an einem strategisch wichtigen Ort direkt am Fluss erbaut. Heute sehen Besucher bei einem Spaziergang am Ufer noch Reste der Befestigungen, die zeigen, wie ernst man damals die Verteidigung des Hafens nahm.
Das Gelände liegt direkt am Fluss und ist zu Fuß leicht erreichbar, besonders beim Spaziergang entlang des Ufers. Die Reste sind teilweise unterirdisch oder in den Boden eingelassen, daher lohnt es sich, aufmerksam zu gehen und die Umgebung genau zu betrachten.
Bei Ausgrabungen am Gelände wurde Henry's Gun gefunden, ein frühes Eisengeschütz, das die Entwicklung der Militärtechnik in dieser Zeit zeigt. Dieses Artefakt gibt einen seltenen Einblick in die Waffentechnik des 16. Jahrhunderts.
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