Royal Engineers Museum, Militärmuseum in Gillingham, Vereinigtes Königreich
Das Royal Engineers Museum ist ein Militärmuseum in Gillingham, Medway, das der Geschichte des britischen Militäringenieurwesens über drei Jahrhunderte gewidmet ist. Es ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht und zeigt Tausende von Gegenständen, darunter Waffen, Medaillen, Uniformen, Fahrzeuge und technisches Gerät.
Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1905 als Schule für Elektrotechnik errichtet und diente lange Zeit militärischen Ausbildungszwecken. Es wurde 1987 in ein Museum umgewandelt und erhielt 1996 den Status eines denkmalgeschützten Gebäudes der Klasse II.
Das Museum zeigt Objekte aus Feldzügen auf der ganzen Welt, von Nordafrika bis zum Fernen Osten, und gibt so einen Eindruck davon, wie britische Ingenieure in sehr unterschiedlichen Umgebungen gearbeitet haben. Viele der ausgestellten Gegenstände gehörten einst einzelnen Soldaten und erzählen persönliche Geschichten, die über die reine Militärgeschichte hinausgehen.
Das Museum ist für Besucher aller Altersgruppen zugänglich und verfügt über einen Forschungsbereich sowie ein Café vor Ort. Es empfiehlt sich, genügend Zeit einzuplanen, da die Sammlung sehr umfangreich ist und mehrere Galerien umfasst.
Zu den ungewöhnlichsten Exponaten gehört ein Stück Originalbeton aus der Berliner Mauer sowie der erste je gebaute gelenkte Torpedo. Dieser frühe Torpedo gilt als ein Meilenstein in der Geschichte der Waffentechnik und ist selten in einem Museum zu sehen.
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