St Peter-in-the-East, Oxford, Normannische Kirche in Oxford, England
St Peter-in-the-East ist eine normannische Steinkirche aus dem 12. Jahrhundert in Oxford, England, mit Langhaus, Chor und einer Krypta unter dem Hauptgebäude. Die Kirche wird heute als Bibliothek des St Edmund Hall genutzt und ist nicht mehr für den Gottesdienst geöffnet.
Die Kirche wurde um 1140 unter Robert D'Oilly, dem normannischen Stadthalter Oxfords, erbaut und nach S. Pietro in Vincoli in Rom benannt. Der Beiname "in-the-East" bezieht sich auf die ursprüngliche Lage nahe dem Osttor der Stadt.
Die Kirche wurde 1970 in eine Bibliothek umgewandelt und dient heute als Lernraum für Studenten des Edmund-Kollegs. Der nördliche Friedhof ist nun ein ruhiger Garten mit einer Bronzestatue des heiligen Edmund.
Die Krypta ist nur bei geplanten Besuchen in Begleitung eines Colleges zugänglich, daher lohnt es sich, vorher nachzufragen. Der angrenzende nördliche Kirchhof ist ein ruhiger Garten mit einer Bronzestatue des heiligen Edmund in der Mitte.
Das Nordfenster enthält Buntglas aus dem 14. und 15. Jahrhundert, das der Vikar Vincent Wyking im Jahr 1433 gestiftet hat. Diese Scheiben gehören zu den wenigen erhaltenen mittelalterlichen Glasarbeiten, die noch in situ zu sehen sind.
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