The Rumps, Eisenzeitliche Promontory-Festung in Cornwall, England
The Rumps ist eine eisenzeitliche Befestigungsanlage auf einer Felshalbinsel an der Küste von Cornwall, England. Drei aufeinanderfolgende Wälle mit in den Fels gehauenen Gräben sichern die Landseite ab, während steile Meeresklippen die übrigen Seiten natürlich begrenzen.
Die Anlage wurde während der Eisenzeit errichtet und war ungefähr zwischen 200 und 50 v. Chr. bewohnt. Ausgrabungen haben zwei getrennte Besiedlungsphasen freigelegt, die sich in veränderten Bautechniken und unterschiedlichen Fundlagen widerspiegeln.
Der Ort zeigt Spuren von Wohnplattformen, auf denen Archäologen Gegenstände des Alltags wie Spinnwirtel und Mahlsteine gefunden haben. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Bewohner Verbindungen zu fernen Handelswegen pflegten.
Der Zugang zum Gelände erfordert festes Schuhwerk, da der Boden uneben ist und die Wege an den Klippen rutschig sein können. Da die Lage an der Küste sehr exponiert ist, kann das Wetter schnell wechseln, weshalb eine Regenjacke empfehlenswert ist.
Bei Ausgrabungen wurden Spindelwirtel und Mahlsteine gefunden, was darauf hindeutet, dass die Bewohner hier webten und Getreide mahlten, also ganz normale Alltagstätigkeiten ausübten. Außerdem fanden sich Gegenstände, die aus weiter entfernten Regionen stammen, was zeigt, dass diese Küstenlage Teil eines weiteren Handelsnetzes war.
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