Kirby Hall, Elisabethanisches Herrenhaus in Gretton, England
Kirby Hall ist ein Herrenhaus aus der Zeit Elisabeths I. in Gretton, England, das durch hohe Steinmauern, offene Fensternischen und verzierte Portale geprägt ist. Die Innenräume zeigen noch heute Spuren der einstigen Pracht, darunter geschnitzte Kaminsimse und breite Treppen, die zu den oberen Stockwerken führen.
Sir Christopher Hatton erwarb das Anwesen 1575 und ließ es nach französischen Vorbildern umbauen, um seinen Rang als Lordkanzler zu zeigen. Später geriet das Haus in Verfall, bis es im 20. Jahrhundert teilweise wiederhergestellt wurde.
Der Name bezieht sich auf die Familie Kirby, die vor Jahrhunderten hier siedelte, während der Landsitz selbst die gesellschaftliche Stellung seiner Besitzer zur Schau stellte. Besucher erleben heute, wie Adelsfamilien sich inszenierten: durch prachtvolle Räume, geschnitzte Wappen und Gärten, die nach strenger Ordnung angelegt wurden.
Die Anlage ist von einem Parkplatz aus zu Fuß erreichbar, wobei die Wege rund um das Haus meist eben sind. Einige Bereiche im Inneren weisen unebene Böden auf, die für manche Besucher eine Herausforderung darstellen können.
Die Fassade trägt Spuren eines nie vollendeten Umbaus, bei dem Fenster teilweise zugemauert oder umrahmt wurden. Diese Fragmente geben Einblick in die wechselnden Bauphasen und den späteren Niedergang der Familie.
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