Burgh Castle, Römische Festungsruinen in Norfolk, England
Burgh Castle ist eine römische Festung in Norfolk, deren drei noch stehende Mauern bis zu 4,5 Meter hoch sind und ursprüngliche Wachtürme entlang ihrer Kanten aufweisen. Die Ruinen erstrecken sich über ein großes Gelände und zeigen die typische Bauweise einer spätrömischen Küstenfestung mit defensiven Strukturen.
Die Festung wurde Ende des 3. Jahrhunderts errichtet, um die römische Küste vor Seeräubern zu schützen, und gehörte zu einer Reihe von Verteidigungsanlagen entlang der Ostküste. Nach dem Rückzug der Römer wurde der Ort später von christlichen Gemeinden genutzt.
Der Ort trägt Spuren früher christlicher Nutzung, die bei Ausgrabungen zutage kamen und zeigen, dass die Festung nach ihrer römischen Zeit als Zufluchtsort diente. Menschen konnten hier erkennen, wie religiöse Gemeinschaften die verlassenen Mauern für ihre eigenen Zwecke umgestalteten.
Der Ort ist frei zugänglich und bietet einfache Wege zum Erkunden der Ruinen, wobei die Umgebung flach und offen ist. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da das Gelände nah am Wasser liegt und windig sein kann.
Eine der vier ursprünglichen Mauern ist in den Marschland von Breydon Water verschwunden und gibt dem Ort ein unvollständiges, aber faszinierendes Aussehen. Diese fehlende Wand erzählt ihre eigene Geschichte von Erosion und Zeit.
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