Brecon Castle, Mittelalterliche Burgruine am Zusammenfluss der Flüsse Usk und Honddu in Brecon, Wales.
Brecon Castle ist eine Burgruine an der Mündung der Flüsse Usk und Honddu, wo noch Steinmauern, Grundmauern und ein markanter Erdhügel aus der Normannenzeit zu sehen sind. Das Gelände ist heute teilweise in das Castle of Brecon Hotel integriert, sodass Besucher die mittelalterlichen Überreste bewundern können, während sie sich in modernen Unterkünften aufhalten.
Bernard de Neufmarche errichtete 1093 nach militärischen Erfolgen gegen walisische Herrscher die erste hölzerne Burg an diesem strategischen Ort. Im 13. Jahrhundert wurde die Holzstruktur durch steinerne Befestigungen ersetzt, um die Verteidigungsfähigkeit des Platzes zu verbessern.
Das Gelände trägt Spuren einer langen Besiedlung und zeigt, wie ein defensiver Ort später zu einem Ort der Gastfreundschaft wurde. Die sichtbaren Überreste erzählen von der Umwandlung einer strategischen Festung in einen Raum, der heute Menschen unterschiedlicher Herkunft anzieht.
Das Gelände ist frei zugänglich und kann bei jeder Gelegenheit besichtigt werden, wobei die Überreste am Ufer der Flüsse am deutlichsten zu erkennen sind. Die beste Aussicht auf den Erdhügel und die Steinmauern erhält man von verschiedenen Positionen rund um das Hotelgrundstück.
Der Platz war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie Steinwerkzeuge zeigen, die dort gefunden wurden und etwa 5000 Jahre alt sind. Diese antiken Funde deuten darauf hin, dass der strategische Wert dieses Ortes Menschen bereits lange vor der Gründung der mittelalterlichen Burg anzog.
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