Brough of Birsay Lighthouse, Küstenleuchturm in Brough of Birsay, Schottland
Der Leuchtturm von Brough of Birsay ist ein weißer zylindrischer Turm mit schwarzer Laterne und ockergelben Verzierungen, der sich 11 Meter hoch auf der nordöstlichen Spitze des Orkney-Festlands erhebt und eine zinnenbewehrte Galerie aufweist. Das Bauwerk thront auf einer Insel, die archäologische Überreste von Wikingersiedlungen und pictischen Gemeinschaften beherbergt und über einen Tidenhub-Damm erreichbar ist.
Das Leuchtturmgebäude wurde 1925 vom Architekten David A. Stevenson entworfen und gehört zu einer Reihe von Küstensicherungsmaßnahmen, die die nördlichen Seefahrtsrouten zum Atlantik schützten. Die Insel selbst wurde bereits von Wikingern und Piktischen Völkern besiedelt, wodurch das Licht des modernen Turms über Siedlungsschichten aus vielen Jahrhunderten scheint.
Der Leuchtturm ist Teil der maritimen Identität der Orkney-Inseln und wird von Besuchern als Symbol der nordischen Seefahrtstradition wahrgenommen. Die Struktur steht inmitten archäologischer Stätten, die das Leben früherer Bewohner widerspiegeln, und verbindet moderne Schifffahrtssicherheit mit historischer Tiefe.
Der Zugang zur Insel ist auf die Zeiten der Ebbe beschränkt, wenn der Tidenhub-Damm zu Fuß überquerbar wird, weshalb die Besuchsplanung sorgfältig durchdacht werden muss. Das Wetter kann sich schnell ändern, daher sind robuste Schuhe und angepasste Kleidung für den ungeschützten Marsch über den Damm unerlässlich.
Das Leuchtturmgebäude wird komplett durch erneuerbare Energien betrieben, mit 36 Sonnenpaneelen und 4 Windturbinen, die Batterien und einen Generator zur Sicherung speisen. Diese unabhängige Energieversorgung ermöglicht dem Turm, völlig autonom in diesem abgelegenen nördlichen Standort zu funktionieren.
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