Church of St John the Baptist, Anglikanische Pfarrkirche in der High Street, Windsor, England
Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers ist ein anglikanisches Pfarrgebäude an der High Street in Windsor, das im gotischen Stil errichtet wurde. Das Bauwerk zeigt große Blöcke aus behauenen Steinen und gusseisernen Dachbindern, wobei eine halbkreisförmige Apsis zwischen 1869 und 1873 hinzugefügt wurde.
Nachdem König Heinrich I. den königlichen Hof um 1110 nach Windsor Castle verlegte, erschienen erste Erwähnungen der Kirche während der Herrschaft Heinrichs II. im Jahr 1184. Seitdem ist das Gebäude eng mit der Geschichte Windsors und der königlichen Familie verbunden.
Die Kirche zeigt ein bedeutendes Gemälde vom Letzten Abendmahl aus dem 17. Jahrhundert, das König Georg III. 1788 schenkte, sowie Holzschnitzereien des Meisters Grinling Gibbons. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Innere des Gebäudes und erzählen von der künstlerischen Tradition, die hier gepflegt wurde.
Das Gebäude bietet Platz für etwa 1.000 Besucher und dient das ganze Jahr über als Veranstaltungsort für Konzerte, Bildungsveranstaltungen und Gemeindetreffen. Die zentrale Lage an der High Street macht es leicht zu erreichen und zum Erkunden anderer Bereiche der Stadt.
Die königliche Kirchenbank enthält aufwändige Schnitzereien mit Motiven von Pelikanen, die ihre Jungen füttern, und wurde von König Georg V. und Königin Mary genutzt. Diese kunstvollen Schnitzereien sind ein seltenes Beispiel für königliche Handwerkskunst in einer englischen Pfarrkirche.
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