Glas-allt-Shiel, Jagdhaus der Kategorie B am Loch Muick, Schottland
Glas-allt-Shiel ist eine Jagdhütte aus Granit am Ufer von Loch Muick in den Cairngorms, einem Gebiet mit rauen Bergen und offenen Mooren. Das Gebäude hat fünfzehn Räume, zwei Giebel und Erkerfenster, die direkt auf den See blicken.
Victoria ließ die Hütte im Jahr 1868 errichten, sieben Jahre nach dem Tod ihres Mannes Albert, als persönlichen Rückzugsort in den Bergen. Die Königin verbrachte hier Wochen im Sommer und zeichnete die Landschaft in ihren Tagebüchern auf.
Der Name stammt aus dem Gälischen und bedeutet Hütte am grünen Bach, ein Hinweis auf die klare Wasserquelle, die aus den Bergen herabfließt. Wanderer rasten manchmal beim nahegelegenen Bothy und folgen den Spuren früherer Generationen, die hier Schutz vor dem rauen Wetter fanden.
Ein Nebengebäude neben der Hütte dient seit 1991 als offener Unterschlupf für Wanderer und wird vom Bergsteigerclub der Universität Dundee betreut. Der Weg vom nächsten Parkplatz führt etwa eine Stunde lang durch hügeliges Gelände, das bei Regen rutschig wird.
Der gälische Name bedeutet Hütte am grünen Bach und verweist auf den klaren Gebirgsbach, der in der Nähe ins Tal fließt. Victoria skizzierte häufig die Hirsche, die auf den grasbewachsenen Hängen oberhalb der Hütte grasten.
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