Al-Jabbar-Moschee, Große Moschee in Gedebage, Indonesien.
Die Al-Jabbar-Moschee ist ein religiöses Gebäude in Gedebage, Indonesien, das vier Minarette von 99 Metern Höhe besitzt und dessen Kuppel mit Glasflächen verkleidet ist. Die Anlage liegt umgeben von Wasserbecken, die den gesamten Komplex einrahmen und eine offene Atmosphäre schaffen.
Der Bau begann im Dezember 2017 unter der Leitung des Gouverneurs Ahmad Heryawan und wurde trotz Verzögerungen durch die Pandemie im Dezember 2022 abgeschlossen. Der gesamte Komplex entstand auf einem ehemaligen Sumpfgebiet namens Muras Geger Hanjuang, das einst zum antiken Bandunga-See gehörte.
Die 27 Eingangstore zeigen Batikmuster, die verschiedene Regionen Westjavas darstellen und die kulturelle Vielfalt der Provinz sichtbar machen. Jedes Tor trägt ein eigenes Muster, das den Besuchern die Verbindung zwischen dem Bau und den örtlichen Traditionen näherbringt.
Der Komplex bietet Platz für 33.000 Personen in getrennten Innen- und Außenbereichen, die für Gebetszeiten zugänglich sind. Die Wasserflächen rund um den Bau wirken kühlend und sind bei Tageslicht gut sichtbar, wenn man sich dem Gebäude nähert.
Der gesamte Standort war einst Teil eines Sumpfgebiets namens Muras Geger Hanjuang, das zum antiken Bandunga-See gehörte und heute durch die umgebenden Wasserbecken symbolisch wieder aufgegriffen wird. Diese Umgestaltung des Landes hat das Gebiet von einem feuchten Boden in einen gefassten Raum verwandelt.
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