Monte Santo, Berggipfel in der Provinz Sassari, Italien.
Monte Santo ist ein Bergmassiv mit etwa 733 Metern Höhe und besitzt eine ungewöhnliche Tafelgebirgsformation in der Logudoro-Region Nordsardiniens. Das Plateau erstreckt sich über mehrere Gemeinden wie Siligo, Ardara, Bonnanaro und Mores und bietet mehrere Zugangsrouten für Besucher.
Das Gebiet wurde im 11. Jahrhundert durch eine Schenkung von Barisone I. von Torres an die Benediktiner-Abtei Montecassino übertragen. Diese Übertragung markierte den Beginn des monastischen Einflusses auf die Region.
Die Kirche der Heiligen Elia und Enoch sitzt auf dem Gipfelplateau und zeigt die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die Region. Der Ort wurde von Benediktinermönchen geprägt, die hier ein Kloster errichteten und die Kirche im Laufe der Zeit veränderten.
Der Berg ist von verschiedenen Seiten aus zu erreichen, wobei jeder Zugang unterschiedliche Landschaften bietet. Besucher sollten wissen, dass das Plateau windig sein kann und gute Schuhe für unebenes Gelände notwendig sind.
Das Massiv ist Teil der Pelau-Bergkette und bildet natürliche Aussichtspunkte, von denen aus man große Teile der sardischen Landschaft überblicken kann. Die Lage an der Grenze mehrerer Gemeinden machte diesen Ort zu einem wichtigen Bezugspunkt in der frühmittelalterlichen Region.
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