Shiseibyō, Konfuzianischer Tempel in Kumemura, Naha, Japan.
Das Shiseibyō ist ein Konfuzius-Tempel in Kumemura, dessen Mittelpunkt die Halle Taiseiden bildet, die sich der Verehrung gewidmet ist. Rundherum befinden sich Denkmale und getrennte Schreine, die chinesischen Philosophen und Gottheiten geweiht sind.
Das Gebäude wurde vom Kaiser Kangxi der Qing-Dynastie als Geschenk an das Ryukyu-Königreich gestiftet und zwischen 1671 und 1675 fertiggestellt. Diese Gabe markierte einen wichtigen Wendepunkt in der kulturellen Beziehung zwischen China und Okinawa.
Der Tempel wurde von der lokalen Bevölkerung als Ort der Bildung und Verehrung genutzt und spiegelt die chinesische Einflussnahme auf Okinawa wider. Die Besucher können hier sehen, wie Konfuzianismus und chinesische Traditionen in der Ryukyu-Kultur verankert sind.
Das Tempela ist zu Fuss von der Station Asahibashi an der Yui Rail in etwa 15 Minuten erreichbar oder man kann einen Bus von der Station Kencho-mae nehmen. Der Ort ist zu Fuss erkunden, die Wege sind leicht begehbar und ausgeschildert.
Die Staette vereint sowohl konfuzianische als auch taoistische Verehrungstraditionen, mit Schreinen fuer den Drachenkoenig und die Seegottheit Tenpi. Diese Mischung zeigt, wie verschiedene chinesische Glaubenssysteme in diesem einzelnen Ort nebeneinander bestehen.
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