Aimata Dam, Gewichtsstaumauer in Minakami, Japan.
Der Aimata-Damm ist eine 67 Meter hohe Betonkonstruktion, die sich über den Fluss Akaya erstreckt und in einer Höhe von 556 Metern über dem Meeresspiegel den Akaya-See aufstaut. Die Struktur nutzt die Schwerkraft, um das Wasser zu halten und versorgt die Region mit Strom aus zwei Wasserkraftwerken.
Der Bau wurde nach dem verheerenden Taifun Kathleen im Jahr 1947 eingeleitet und die Struktur wurde 1959 nach der Behebung von Lecks im Felsen fertiggestellt. Dieser Damm war Teil einer größeren Anstrengung, die Region vor künftigen Überschwemmungen zu schützen und die Wasserversorgung zu sichern.
Die Entstehung des Damms führte zur Umsiedlung und Erhaltung der Sarugakyou-Thermalquellen, die heute als Kurortbereich in der Nähe des Akaya-Sees betrieben werden.
Der Ort liegt in den Bergen und ist am besten bei trockenem Wetter zugänglich, wobei die Wege um den See herum gute Aussichten auf die Struktur bieten. Besucher sollten mit unterschiedlichen Höhenlagen und steilen Abschnitten rechnen, besonders wenn sie erkunden möchten, wie das Wasser aus dem See abfließt.
Das künstliche Akaya-Becken wurde 2005 als eines von Japans ausgewählten 100 Dammseen anerkannt und ist heute ein beliebtes Ziel für Menschen, die die Berge und das Wasser erkunden möchten. Diese Auszeichnung machte den See zu einem wichtigen Punkt auf der Karte für diejenigen, die japanische Ingenieurbauwerke und natürliche Schönheit verbinden möchten.
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