Tanigawa-dake, Berg in Minakami, Japan
Der Tanigawa ist ein Gipfel in den japanischen Alpen nahe Minakami und liegt an der Grenze zwischen den Präfekturen Gunma und Niigata. Die Wände aus Granit ragen steil empor und geben den Blick frei auf Täler und bewaldete Hänge in der Umgebung.
Der Berg wurde vor allem ab den 1930er-Jahren von Bergsteigern entdeckt und zog durch seine steilen Wände schnell Alpinisten an. Wegen vieler Unfälle führten die Behörden später Sicherheitsmaßnahmen und Überwachungssysteme ein.
Der Name Tanigawa bedeutet im Japanischen in etwa Talfluss und erinnert an die vielen Wasserläufe rund um den Berg. Wanderer und Skifahrer nutzen die Hänge heute zu verschiedenen Jahreszeiten und erleben dabei wechselnde Landschaften zwischen blankem Fels und tiefen Schneefeldern.
Eine Seilbahn bringt Besucher in wenigen Minuten vom Tal hinauf zur Mittelstation und verkürzt den Aufstieg erheblich. Wetterbedingungen können sich sehr rasch ändern und erfordern warme Kleidung sowie eine gewisse Erfahrung im Umgang mit alpinem Gelände.
Der Gipfel liegt dort, wo kontinentale Luftmassen auf feuchte Strömungen vom Pazifik treffen und erzeugt dadurch extreme Schneemengen im Winter. Die Verwehungen bilden manchmal Überhänge aus Schnee, die mehrere Meter über die Felskante hinausragen.
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