Wakato Bridge, Stahlhängebrücke in Kitakyushu, Japan.
Die Wakato-Brücke ist eine Stahlhängebrücke über die Dokai-Bucht in Kitakyushu, die sich über eine Länge von 627 Metern (2060 Fuß) erstreckt, mit einer Hauptspannweite von 367 Metern (1200 Fuß) und einer Fahrbahn von 19,6 Metern (64 Fuß) Breite. Sie verbindet die Stadtteile Wakamatsu und Tobata und trägt eine Straße, die ursprünglich zweispurig angelegt war und später auf vier Fahrspuren erweitert wurde.
Die Brücke wurde im September 1962 eröffnet und stellte zu diesem Zeitpunkt neue Konstruktionsrekorde in Japan auf, da sie die fortschrittlichsten Ingenieurtechniken für Hängebrücken in Asien anwandte. In den 1980er Jahren erfolgte eine Erweiterung von zwei auf vier Fahrspuren, um dem gestiegenen Verkehr gerecht zu werden.
Der Name Wakato entsteht durch die Zusammensetzung von Zeichen aus den beiden verbundenen Stadtteilen: Waka aus Wakamatsu und To aus Tobata. Diese Art der Namensgebung zeigt, wie geografische Begriffe in der Region verwendet werden, um Verbindungen zwischen Orten zu kennzeichnen.
Alle Mautgebühren wurden 2018 abgeschafft, sodass die Fahrbahn nun frei befahrbar ist. Die vier Fahrspuren bieten ausreichend Kapazität für den täglichen Verkehr zwischen den beiden Stadtteilen.
Während des Baus in den frühen 1960er Jahren wurden Lichtbrechungstechniken verwendet, um die Belastung der Brücke zu messen, da moderne Computermethoden damals noch nicht existierten. Diese optischen Verfahren ermöglichten es Ingenieuren, Verformungen präzise zu beobachten und die Strukturintegrität ohne digitale Hilfsmittel zu überprüfen.
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