Shōgan-ji, Buddhistischer Tempel in Konosu, Japan
Shōgan-ji ist ein buddhistischer Tempel in Konosu mit traditionellen japanischen Bauformen, dessen Haupthalle 1891 rekonstruiert wurde und ein Eingangstor aus der Edo-Zeit mit der Inschrift 'Sendanrin' besitzt. Der Tempelkomplex beherbergt mehrere Kulturgüter, die nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden können.
Der Tempel wurde 1252 während der Kamakura-Zeit gegründet und erhielt 1592 die Unterstützung von Tokugawa Ieyasu, was ihm den Status eines der achtzehn buddhistischen Seminare Danna-rin verschaffte. Diese Verbindung zur Tokugawa-Familie prägte seine Entwicklung über Jahrhunderte.
Der Tempel veranstaltet jährlich die Juya-Zeremonie am 14. November, bei der buddhistische Rituale mit einer Kinderparade und dem rituellen Verbrennen traditioneller japanischer Puppen verbunden werden. Diese Feier zieht Besucher an, die das Zusammenspiel von religiöser Praxis und lokalen Traditionen erleben möchten.
Der Tempel liegt etwa 10 Minuten zu Fuß vom JR-Bahnhof Konosu entfernt und verfügt über Parkplätze auf dem Gelände. Besuchern wird empfohlen, vorher Bescheid zu geben, wenn sie die Gebäude und Kulturgüter besichtigen möchten.
Das Gelände beherbergt die Gräber bedeutender Personen wie der Familie Ina, die als regionale Verwalter tätig waren, und Mitgliedern des Kriegerclans Makino. Diese historischen Verbindungen zeigen die wichtige Rolle, die der Tempel in der lokalen Machtverhältnissen einnahm.
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