San Vittorino, Manieristische Kirche in Villa Grotti, Cittaducale, Italien.
San Vittorino ist eine Barockkirche mit Merkmalen der späten Renaissance, die in Villa Grotti bei Cittaducale über einer natürlichen Quelle steht. Der Steinbau zeigt charakteristische architektonische Elemente dieser Epoche und liegt inmitten einer feuchten Landschaft mit Quellwasser.
Die Kirche wurde 1613 fertiggestellt, kollabierte dann aber in eine Doline und hinterließ Ruinen, die bis heute sichtbar sind. Dieses plötzliche Einsturzen veränderte für immer das Aussehen des Ortes und die Art, wie Menschen mit dem Gebäude umgingen.
Die Kirche war lange Zeit ein Wallfahrtsziel für Pilger, die die Heilkräfte der nahe gelegenen Mineralquellen suchten. Heute erinnern die Ruinen an diese religiöse Bedeutung und zeigen, wie eng Gebetsstätten mit den natürlichen Ressourcen der Gegend verbunden waren.
Besucher können die Kirchenruinen über einen markierten Weg erreichen, der mit Holzplanken über sumpfige Bereiche führt. Die Zugänglichkeit ist durch das feuchte Gelände eingeschränkt, daher sollte man geeignetes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen.
Die Ruinen dienten 1983 als Drehort für Andrei Tarkovskys Film Nostalghia, was dem Ort eine bleibende Verbindung zur Filmgeschichte verlieh. Die unter Wasser stehenden Mauern und das fließende Mineralwasser schufen eine surreale Kulisse, die das poetische Verständnis des Regisseurs widerspiegelte.
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