Nihon Kamoshika Sentā, Wildtierforschungszentrum in Komono, Japan
Das Nihon Kamoshika Sentā war ein Forschungs- und Ausstellungszentrum, in dem acht verschiedene Bergziegen-Arten wie das Japanische Serow, Gämsen und das Taiwanische Serow in speziellen Gehegen lebten. Die Tiere waren in Lebensräumen untergebracht, die ihre natürliche Umgebung nachbildeten.
Das Zentrum wurde 1960 in der Nähe des Berges Gozaisho gegründet und betrieb bis 2006 umfangreiche Forschungen zu Bergziegen-Arten und deren Schutz. Es war lange Zeit ein wichtiger Ort für das Verständnis dieser Tiere in Japan.
Das Zentrum trug zur wissenschaftlichen Forschung über japanische Bergziegen bei, eine Art, die 1955 zum Naturdenkmal erklärt wurde. Besucher konnten hier verstehen, wie wichtig diese Tiere für die japanische Natur sind.
Das Zentrum war über die Gozaisho-Seilbahn erreichbar, die Besucher direkt zum Gelände brachte. Der Ort war gut zugänglich für Besucher, die die Bergziegen-Arten sehen und mehr über Naturschutz erfahren wollten.
Das Zentrum erzielte einen wichtigen Meilenstein, als es 1965 die erste erfolgreiche Zucht von japanischen Bergziegen in Gefangenschaft schaffte. Dieser Erfolg war bahnbrechend für die Erhaltung der Art und zeigte, dass diese Tiere auch außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume gedeihen konnten.
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