Sugiyama Castle, Bergburg in Ranzan, Japan.
Sugiyama Castle ist eine Hügelburg in Ranzan, deren Steinmauern und Gräben über mehrere Ebenen des Hangs verteilt sind und eine mehrstufige Verteidigungsanlage bilden. Die Überreste dieser mittelalterlichen Festung erstrecken sich über das Gelände und zeigen, wie mehrere Ebenen zur Abwehr von Angriffsversuchen ineinander verschachtelt wurden.
Die Burg wurde im späten 15. Jahrhundert während einer Zeit regionaler Machtkämpfe zwischen Feudalherren in Ostjapan erbaut und diente als strategischer Außenposten. Die Anlage spielte eine Rolle in der turbulenten Periode der japanischen Geschichte, als Territorien häufig umstritten und neu verteilt wurden.
Die Befestigungsanlagen zeigen typische Merkmale der mittelalterlichen japanischen Burgarchitektur, wobei die erdgestützten Wälle und ausgeklügelten Toreingänge die damaligen Verteidigungskonzepte widerspiegeln. Besucher können diese konstruktiven Besonderheiten direkt am Gelände erkennen und verstehen, wie die Burg gegen Angreifer schützen sollte.
Das Gelände ist über den Parkplatz der Tamanoka Junior High School zugänglich, wo Informationstafeln den mittelalterlichen Grundriss erklären. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände hügelig ist und einige Bereiche rutschig werden können, besonders nach Regen.
Archäologische Ausgrabungen haben fast 3.800 Artefakte freigelegt, hauptsächlich Keramikteller, die einen seltenen Blick auf das Alltagsleben in dieser Bergfestung bieten. Diese Funde zeigen, wie Menschen hier vor Hunderten von Jahren aßen, arbeiteten und wohnten.
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