Château de Nomishiro, Bergfestung in der Präfektur Yamanashi, Japan
Das Nomishiro-Schloss steht auf einem strategischen Bergstandort in der Präfektur Yamanashi und verbindet Steinfundamente mit hölzernen Strukturen, wie sie in der japanischen Befestigungsarchitektur typisch sind. Die Ruinen zeigen ein mehrstöckiges Verteidigungssystem mit sorgfältig positionierten Beobachtungspunkten.
Die Burg entstand in der Zeit der Sengoku-Periode, als lokale Feudalherrn um die Kontrolle der Region kämpften und Bergpässe strategisch wichtig waren. Sie diente zur Sicherung von Handelswegen und zum Schutz vor rivalisierenden Clans.
Die Burg zeigt typische Merkmale der japanischen Feudalzeit und spiegelt die Bauweise wider, die in dieser Region während der Kriege zwischen den Daimyo üblich war. Besucher können heute noch sehen, wie die Anlage auf die Verteidigung des Passes ausgerichtet war.
Die Ruinen sind über einen Bergpfad erreichbar, der festes Schuhwerk und körperliche Ausdauer erfordert. Die Wanderung zum Gipfel dauert etwa 45 Minuten von der Basis, also planen Sie genug Zeit ein.
Die Steinmauern wurden mit einer speziellen Schichttechnik errichtet, die es den Verteidigern ermöglichte, weite Sichtlinien über die Täler hinweg zu bewahren. Diese Bauweise war weniger aufwändig als vollständig behauene Steine, was den Bau beschleunigte.
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