Chōkei-ji, Buddhistischer Tempel in Toyama, Japan
Chōkei-ji ist ein Tempelkomplex in Toyama mit mehreren Hallen, die Momoyama- und frühe Edo-Architektur zeigen. Der Komplex umfasst aufwendig gestaltete Eingangstore, Meditationsräume und wurde 1997 teilweise als Nationales Kulturgut anerkannt.
Der Tempel wurde 1613 von Maeda Toshinaga, dem zweiten Daimyō des Kaga-Domains, gegründet und hieß zunächst Hōen-ji. Erst nach seinem Tod erhielt das Heiligtum seinen heutigen Namen Chōkei-ji.
Der Tempelkomplex folgt traditionellen Zen-Grundrissen und zeigt Designelemente, die vom Jingshanshou-Tempel in Hangzhou inspiriert sind. Besucher können diese chinesischen Einflüsse in der Anordnung der Gebäude und der Gestaltung der Innenhöfe erkennen.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und zeigt erhaltene Nationale Schätze wie das Tor, die Buddha-Halle und die Dharma-Halle. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Bereiche langsam zu erkunden und die Details der Architektur zu beobachten.
Das Heiligtum beherbergt Kunstwerke bemerkenswerter japanischer Künstler, darunter Daruma- und Kannon-Malereien von den Meistern Sesshū und Kanō Tan'yū. Diese wertvollen Werke geben Einblick in die künstlerische Bedeutung des Ortes über Jahrhunderte hinweg.
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